Stüberl – Eingänge zur Hölle
Die Bairishe Geisha präsentiert:
DIE BAIRISHE GEISHA
Stüberl – Eingänge zur Hölle
photo: Daniel Kraus
Produktion mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt München
DIE BAIRISHE GEISHA
Stüberl – Eingänge zur Hölle
Konzept und Realisierung:
Judith Huber, Eva Löbau, Marianne Kirch
Mit: Judith Huber, Eva Löbau, Marianne Kirch,
Dim Sclichter, Stefan Kastner
Musik: Marianne Kirch, Dim Sclichter
Raum: Markus Grob
Kostüm: Detlev Diehm
Licht: Igor Belaga
inhalt
Geishas waren einst volkstümliche Unterhalterinnen, begehrte Geschöpfe der Vergnügungsbranche, dann stiegen sie auf zu stilbildenden Kunst-Frauen und wurden schließlich zu Symbolen der japanischen Kulturtradition. “Die Bairishe Geisha”, ein dreiköpfiges Zauberwesen aus den Münchner Performerinnen Judith Huber, Marianne Kirch und Eva Löbau, bereichert seit 1998 auch die heimatliche Kultur um die Dienstleistungen der Geisha.
In Japan sind allein in Kyoto 5 Eingänge zur Hölle bekannt. Sie sind meist durch Shintoistische Tempel gekennzeichnet. Die Bairishe Geisha weiß um die Existenz von Eingängen zur Hölle in München. Es sind die Stüberl.
An den Schließtagen der Stüberl übernimmt die Bairishe Geisha gemeinsam mit ihrer Mutter die Lokalitäten, um den Bewohnern der Stadt ihre Geschichten in Form von Gesprächen und Liedern zurückzugeben.
U.A. 6.10. 2004 Weinstüberl am Hauptbahnhof, München
pressestimmen
“Stüberl - Eingänge zur Hölle” heißt die aktuelle Verzauberung der Damen Judith Huber, Marianne Kirch und Eva Löbau.” Süddeutsche Zeitung 27.10.04
„Mit ihrem neuen Coup haben Judith Huber, Marianne Kirch und Eva Löbau das
Zwischenreich des Stüberls geniestreichartig erobert.” Abendzeitung München 27.10.04
“Wer schon heute den Wiesnhit 2006 hören will, sollte auf keinen Fall das kleine
Theaterwunderwerkchen der Bairishen Geisha verpassen. ” Abendzeitung München 27.10.04
produktionsdetails
judith huber (performerin)
lebt als freischaffende Schauspielerin in München. Engagements u.a. bei SPIELART München, in Zürich (Schauspielhaus), Hamburg (Kampnagel, Kammerspiele), Berlin (Barracke, DT, Sophiensaele) und Nürnberg. Mit der Produktion „Sitzen in Hamburg“ (Regie: Christiane Pohle) war Judith Huber Preisträgerin des Impulse-Festivals.
marianne kirch (performerin)
lebt als freischaffende Sängerin und Performerin in Brüssel und München. 1993 – 2004 Konzerttätigkeit im In- und Ausland mit zeitgenössischer und mittelalterlicher Musik (ADEvantgard, München; Spittalfields, London; Baalbek, Libanon; u.a.). Seit 2002 entwickelt M. K. Soundscapes für Performance und Tanztheater. Seit 2006 Beschäftigung mit improvisierter Musik und Musik über Netzwerke (Netzmusik).
eva löbau (performerin)
Schauspielstudium am Max - Reinhardt - Seminar Wien. Danach 2 Jahre Stadttheater. Seit 1999 freiberuflich. Gast - Engagements unter anderen am Schauspiel Hannover, Stadttheater Basel, Tif Dresden. Außerdem einige Produktionen auf Kampnagel in Hamburg. Für die Hauptrolle in ihrem ersten Film „Der Wald vor lauter Bäumen“ (2003) von Maren Ade wurde Eva Löbau 2005 auf dem Buenos Aires – Festival del Cine Independente ausgezeichnet. Eva Löbau lebt in Berlin und München.
dim sclichter (musiker)
Dim Sclichter wurde im `Outback´ von Pennsylvania (USA) von Hunden grossgezogen. Um seinen Status zu erhöhen studierte er später Jazz und klassische Perkussion an der North Texas State University. Bald fand er sich auf einer permanenten Musical Tournee wieder, fand jedoch noch Zeit mit Musikern wie dem afrikanischen Jazz Saxophonisten Daoud Balewa und dem Perkussionisten Fredrico (”Touch of Truth”) zu musizieren. Als Kenner von “Incredibly Strange Music” produziert er immer neue “dim-a-licious” Rhythmen und Klänge.
stefan kastner (performer)
Studierte Gesang am Richard-Strauss-Konservatorium und lebt als Sänger und Darsteller in München.
Zusammenarbeit u.a. mit dem Künstlerduo Brunner/Ritz, den Regisseuren Dominik Wigenbus und Johannes Schmid (Pasinger Fabrik), Corinna v. Rad (Theater Freiburg, Staatsoper Berlin) und Kraus/Enzler (Coming Home, Bayerforum, 2006). Sein Projekt „Italiensehnsucht“ wurde vom Baureferat/Kunst im öffentlichen Raum unterstützt.
markus grob (raum)
In Bern aufgewachsen, in Zürich Architekturstudium abgeschlossen, in Wien gearbeitet, 1997 an die Akademie Schloss Solitude Stuttgart und 1998 nach Karlsruhe an die staatlichen Hochschule für Gestaltung als Professor für Architektur berufen. Seit 2001 für die Bühneninstallationen der Bairishen Geisha verantwortlich. Lebt und arbeitet in Karlsruhe und Zürich als Architekt und Autor.
detlev diehm (ausstattung)
Nach der Ausbildung zum Schneidermeister und Gewandmeister an der FH Armgartstraße in Hamburg studierte er Modedesign in Mailand. Seit 1996 arbeitet er als Modedesigner (Hugo Boss, Regent Handtailored). Seine Arbeit als Chefdesigner bei Regent Handtailored führte ihn 2001 zum ersten Mal nach Japan. Seit 2001 entwirft D.D. die Kostüme der Bairishen Geisha.
igor belaga (licht)
Georgij Belaga, geb. in Moskau. Beginnt seine “Licht-Arbeit” 1992 berliner Tompodrom, als es noch aus zwei echten Zirkuszelten bestand. Seit 1997 in der Lichtregie Bayerisches Staatsschauspiel. Seit 2001 auch als freier Lichtgestalter unterwegs.

