Weltpassionsspiel

Weltpassion

„Weltpassionsspiel 2003“

„Die Geschichte beginnt in “Rico’s Getränke- und
Ossi-Laden” in München. Drei Schauspielerinnen,
als “Bairishe Geisha” bekannt, suchen Statisten
für ein Theaterstück. Bevorzugt Amateure, die mit
Kirche und Religion nichts am Hut haben. Der gelernte
DDR-Bürger ist in dieser Beziehung qualifiziert.
Rico kennt Exil-Fans von Dynamo Dresden. Erster Treff
in einer Münchner Ost-Disco. Die Geisha plant ein
“Weltpassionsspiel”. Spiel klingt gut. Geisha und Fans
fahren nach Dresden, sehen einen Sieg gegen
Schalke Amateure. Die drei Frauen sind für
Dynamo gewonnen. Die Fans fürs Theater.”
Sächsische Zeitung vom 7.12.2003, Sven Crefeld

„…Weil sie wenig ironisch sind, sondern große
Künstlerinnen, und musikalische zudem. …
Doch alles Schreiben über die Bairishe Geisha
ist stets nur eine Annäherung an ein theatrales
Phänomen, dessen inhaltliche Ernsthaftigkeit
die Splitter der Postmoderne virtuos und
ungemein unterhaltsam zusammenfügt.
Ein Lächeln der Geisha (Trinität) verheißt mehr
Glückseligkeit als alle Heilsversprechungen dieser Welt,
und wer es nicht glaubt, muss nur in die beseelten
Gesichter der vier Ossis, die das Volk sind, blicken.“
Süddeutsche Zeitung vom 5.12.2003, Egbert Tholl